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Folsäure bei Kinderwunsch: Wirkung und Dosierung

Folsäure Kinderwunsch

Dass eine ausreichende Versorgung mit Folsäure Fehlbildungen in der Schwangerschaft verhindern hilft, wurde bereits erläutert. Doch hilft eine vorsorgliche Einnahme auch, die Fruchtbarkeit zu erhöhen und um schneller schwanger zu werden? Die Antwort darauf lautet „Ja“. Die vorsorgliche Einnahme von Folsäure bei Kinderwunsch sollte daher selbstverständlich sein! Doch in welcher Menge und in welcher Zusammensetzung? Und spielt womöglich sogar die Tageszeit der Einnahme eine Rolle?

Folat oder Folsäure bei Kinderwunsch?

Folsäure ist der gängige Begriff für das Vitamin, steht aber, korrekt angewendet, für die synthetisch hergestellte Form. Folat steht für die natürlich vorkommenden Varianten, die auch biologisch aktiver und besser verfügbar ist. Das bedeutet für die Dosierung: Ein Mikrogramm Folat entspricht 0,5 Mikrogramm Folsäure.

Natürliche Folate fügen sich nahtlos in den Stoffwechsel ein. Die Form, die mit 5-MTHF (für 5-Methyltetrahydrofolat) bezeichnet wird, gilt als die biologisch aktivste Variante und ist auch in hoher Dosierung gut verträglich.

Wofür benötigt der Organismus Folsäure plus Vitamin B6 und B12? Die drei Vitamine sind entscheidend an allen Zellteilungsprozessen beteiligt. Daher ist ihre Bedeutung beim Thema Fruchtbarkeit offensichtlich.

Hier weiterlesen: Folsäure Vitamin B12

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Wie hilft Folsäure dabei, schwanger zu werden?

Wie trägt Folsäure zur Erfüllung eines Kinderwunsches bei? Beobachtungen und Studien zeigten, dass nach Folsäure-Einnahme der Eisprung zuverlässiger und regelmäßiger erfolgte: Die Chancen auf eine Empfängnis steigen! Zusätzlich wird einer Anämie vorgebeugt. Ein hoher Prozentsatz junger Frauen hat Symptome oder entwickelt sie mit Eintritt einer Schwangerschaft! Blutarmut hat aber ihrerseits große Auswirkungen auf den weiblichen Zyklus. Ist dieser „aus dem Takt“, ist eine Empfängnis reines Glücksspiel.

Nicht nur der weibliche Zyklus wird maßgeblich mit von einer vernünftigen Folsäureversorgung gesteuert: Auch die weiteren Abläufe, die durch Hormone gesteuerte Einnistung der befruchteten Eizelle etwa, verlaufen wesentlich zuverlässiger. Die ersten Stunden und Tage sind entscheidend dafür, dass sich ein Kinderwunsch erfüllt.

Wissenschaftlich dokumentiert ist die Tatsache, dass sich sogar das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes senken ließ, wenn bereits vorsorglich eine ausreichende Menge an Folaten verabreicht worden war.

Hier weiterlesen: Folsäure vor und während der Schwangerschaft

Muss der Mann ebenfalls Folsäure nehmen?

Weil Folsäure von so großer Bedeutung für eine ordnungsgemäße Zellteilung und Zellreproduktion ist, kann auch ein zukünftiger Vater so sein Teil zur zeitnahen Entstehung eines gesunden Kindes beitragen. Folsäure sorgt dabei nicht nur für mehr und qualitativ hochwertigeres Sperma. Es beugt möglicherweise auch von väterlicher Seite her Missbildungen des Fetus vor. Studien dokumentierten, dass sich Fehlbildungen bei den Spermien um mehr als 30% verringerten, wenn Männer etwa 700 µg Folsäure täglich einnahmen.

Ab wann sollte Folsäure eingenommen werden?

Ab wann sollte Folsäure eingenommen werden? Darauf gibt es eigentlich nur eine Antwort: So früh wie möglich!

Viele zukünftige Eltern wissen es noch nicht: Bei Kinderwunsch sollte umgehend mit einer Folsäure-Nahrungsergänzung begonnen werden, allerspätestens jedoch, sobald beispielsweise orale Verhütungsmittel abgesetzt werden. Übrigens: Der Homocysteinspiegel im Blut steigt um bis zu 20%, wenn hormonell verhütet wird! Das bedeutet, auch Frauen, die zwar nicht unmittelbar, aber später auf jeden Fall Kinder bekommen möchten, sollten immer wieder eine Kur mit Folsäure und Vitamin B12 einnehmen, um auch der eigenen Gesundheit zuliebe eine gute Basis zu schaffen.

Kurz rekapituliert:

Homocystein ist ein Stoffwechselzwischenprodukt, das bei ausreichend Folsäure und Vitamin B12 und B6 weiter in verschiedene vom Körper verwendbare Aminosäuren umgewandelt wird. Stockt dieser Prozess (etwa durch Folsäuremangel), reichert sich Homocystein im Blut und in den Zellzwischenräumen an und kann auf lange Sicht Schaden anrichten.

Dazu kommt die Tatsache, dass besonders die Frauen im gebärfähigen Alter oft sträflich schlecht mit Folsäure versorgt sind, kann mit einer vorsorglichen Einnahme gar nicht früh genug begonnen werden. Dies erhöht die Sicherheit, gesunde Kinder zur Welt zu bringen.

Optimal ist es, mit der Einnahme eines Folsäure-Präparates drei Monate vor Beginn der Schwangerschaft zu starten. Doch dieser Zeitpunkt lässt sich erfahrungsgemäß nicht immer genau bestimmen. Wer schon länger vergeblich auf Nachwuchs gewartet hat, wird womöglich schon nach wenigen Wochen mit Folsäure-Supplement angenehm überrascht. In anderen Fällen kann es eine Weile dauern, bis sich beispielsweise ein unregelmäßiger Zyklus eingependelt oder, beim Mann, die Sperma-Qualität ausreichend verbessert hat.

Wieviel Folsäure muss bei einem Kinderwunsch eingenommen werden? Die richtige Dosierung

Wieviel Folsäure bei Kinderwunsch führt zum Erfolg, nämlich einer gesunden Schwangerschaft? Junge Männer sollten mindestens zwischen 500 und 700 µg Folsäure einnehmen, künftige Mütter zwischen 1000 und 5000 µg (oder 1 – 5 mg) um die Chancen einer gesunden Schwangerschaft zu erhöhen und um Fehlbildungen des Fetus von Anfang an vorzubeugen. Partner mit Kinderwunsch starten am besten mit der Einnahme, sobald der (gemeinsame) Beschluss gefasst wird.

Auch Frauen mit „Vorbelastung“ müssen nicht zwangsläufig ihren Kinderwunsch aufgeben. Selbst wenn es in der näheren Verwandtschaft zu Fehlbildungen oder Frühgeburten gekommen ist, oder wenn die Mütter bereits selbst einmal betroffen waren: Lässt sich weiter keine Ursache feststellen, bietet die Einnahme von Folsäure bereits vor der nächsten Schwangerschaft ein hohes Maß an Sicherheit. In diesen Fällen ist die maximale Dosierung von 5 mg Folsäure pro Tag unbedingt erforderlich.

Nicht immer geht ein Folsäuremangel auf eine ungesunde Lebensweise zurück. Überraschend viele Menschen – Schätzungen bewegen sich zwischen 25 und 40% – leiden unter angeborenen und vererbbaren Enzym-Mangel und können daher zu wenig Folsäure in ihren Stoffwechsel einbauen. Häufig werden solche Zusammenhänge erst dann offensichtlich, wenn beispielsweise die ersehnte Schwangerschaft auf sich warten lässt.

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Tageszeit der Folsäure-Einnahme?

Spielt es eine Rolle, wann die Folsäure jeweils in den Körper gelangt? Dieser Punkt ist etwas umstritten. Einleuchtend ist der Gedanke, dass viele Zell-Regenerationsprozesse in der Nacht während des Schlafs stattfinden. Genau dann sollten die notwendigen Vitalstoffe verfügbar sein. Deswegen empfehlen einige Experten, die Folsäure-Dosis jeweils am Abend, einige Zeit vor dem Schlafengehen, bereitzustellen, am besten vor oder nach der letzten Mahlzeit des Tages.

Hier weiterlesen: Dosierung und Einnahme

Kinderwunsch: Welches Folsäure Produkt sollte man kaufen?

Mann und Frau sollten bei Kinderwunsch beide langfristig ihren Folsäure-Spiegel auf einen soliden Status bringen. Entweder sie wählen eine Nahrungsergänzung auf Empfehlung des Arztes oder sie kaufen ein frei verkäufliches Produkt, das ihren Lebensumständen am besten entspricht.

Hier weiterlesen: Folsäure Tabletten kaufen

Folsäure und weitere Vitalstoffe in Kombination?

Dazu eigenen sich Kombi-Präparate, die den Organismus gleichermaßen mit Folsäure, Vitamin B6 und B12 versorgen. Auch weitere Vitamine sind hilfreich, beispielsweise die Vitamine C und D. Dazu können noch Mineralstoffe und Spurenelemente kommen, beispielsweise Magnesium, Kalzium, Eisen oder Jod.

Frauen, die Schilddrüsen-Medikamente einnehmen, sollen besser ein Produkt ohne Jod wählen oder eine Empfehlung vom Arzt einholen. Denn die meisten gängigen Speisesalze bereits mit Jod angereichert und eine Überdosis könnte sich negativ auswirken.

Folsäure oder Folate?

Biologisch aktives Folat ist auch in einer hohen täglichen Dosis besser verwertbar als die synthetische Folsäure.

Steht auf dem Beipackzettel Metafolin (Calcium-L-Methylfolat) oder Quatrefolic? Dann ist das Präparat genau richtig: Diese Produkte enthalten biologisch gut verwertbare Folate. Quatrefolic ist dabei noch um bis zu 20% besser zu verstoffwechseln als Metafolin.

Die richtige Menge, Dosierung und Zusammensetzung

Studien bei Männern ergaben, dass bereits 700 µg sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirkten. Doch eine höhere Dosis füllt die körpereigenen „Speicher“ und senkt diverse Gesundheitsrisiken. Zwischen 500 und 1000 µ Folsäure mindestens sollten auch bei Männern je Tablette oder Kapsel enthalten sein, insbesondere wenn ein Kinderwunsch im Raum steht.

Hier weiterlesen: Folsäure Studien

Die Folsäure sollte zum Vitamin B12 stets in einem Verhältnis von 10:1 enthalten sein. Vitamin B12 ist als „Partner“ der Folsäure im Stoffwechselgeschehen unbedingt mit einzunehmen. Auch Vitamin B6 darf enthalten sein.

Es ist nicht allen entscheidend, wieviel Folsäure täglich eingenommen wird. Niedrig dosierte Tabletten sind möglicherweise preiswerter. Wer davon einfach mehr Tabletten pro Tag nimmt, addiert auch die übrigen enthaltenen Vitalstoffe. Dabei werden diese häufig überdosiert und Nebenwirkungen können sich einstellen. Von vornherein gleich hochdosierte Folat-Nahrungsergänzung zu kaufen, ist die bessere Wahl, denn hier sind alle Inhaltsstoffe aufeinander abgestimmt.

Hier weiterlesen: Folsäure Vitamin B12

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