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Vitamin B12 und Folsäure in Kombination: Eine gute Wahl

Folsäure ist ein entscheidendes Element bei den Prozessen der Zellteilung und im Protein-Stoffwechsel. Proteine wiederum kommen überall im Organismus vor und erfüllen vielfältige Aufgaben: Vom Träger für Sauerstoff und Vitalstoffe bis hin zu lebenswichtigen Hormonen – sie alle werden aus verschiedenen Aminosäuren hergestellt. Für diese produktiven Prozesse sind verschiedenste Elemente nötig. Darunter die drei B-Vitamine Folsäure, B6 und B12.

Besonders B12 wird gebraucht, damit die Folsäure ihre Wirkung entfalten kann: Keines der drei genannten B-Vitamine kommt ohne das andere aus. Hier wird erklärt, warum.

Die Wirkung von Vitamin B12 auf den Organismus

Isoliert betrachtet, hat Vitamin B12 fünf entscheidende Aufgaben im Organismus: Es ist beteiligt

Ein Vitamin-B-Kombinationspräparat ist oft hilfreich bei chronischer Müdigkeit, Gereiztheit, Depressionen, Nervenschädigungen – oder Nervenfunktionsstörungen, chronischen Schmerzen und stärkt das Immunsystem.

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Warum wird Folsäure häufig mit Vitamin B12 angeboten?

Vitamin B12 und Folsäure für sich allein können nicht „wirken“ – fehlt eines der beiden Vitamine, finden einige wichtige Stoffwechselprozesse gar nicht oder nur vermindert statt. Sowohl Folsäure- als auch Vitamin-B12-Mangel können jeweils Symptome einer Anämie, einer Blutarmut, verursachen, weil nicht in ausreichender Menge rote Blutkörperchen gebildet werden. Ein Hinweis darauf, dass bei Mangel eines der beiden Vitamine wichtige Zellteilungsprozesse nur noch eingeschränkt stattfinden.

Vitamin B12 hilft beispielsweise, im Stoffwechselzyklus Folsäure immer wieder neu zu reaktivieren und in bioaktives Tetrahydrofolat zurück zu verwandeln. Fehlt es an Vitamin B12, tritt automatisch Folsäuremangel ein – weil der Bedarf weder über die Nahrung noch über „Recycling“ gedeckt werden kann.

Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind Bausteine im Methylierungszyklus: Dabei werden wichtige Aminosäuren aufgebaut, die ihrerseits zahlreiche Funktionen im Organismus erfüllen. Stockt dieser Zyklus, bleibt ein Stoffwechselzwischenprodukt, das Homocystein, übrig und reichert sich im Blutplasma an. Dabei handelt es sich um eine nachweislich eine schädliche Aminosäure, die möglicherweise zahlreiche Erkrankungen begünstigt.

Sind ausreichend B-Vitamine vorhanden, wird das Homocystein wieder umgewandelt in Methionin und Cystein und ist nur in geringen Mengen im Plasma zu finden (unter 10 µmol/l wäre ein idealer Wert).

Im erwähnten Methylierungszyklus werden

Die enge Verknüpfung der B-Vitamine macht deutlich: Folsäure allein oder ausschließlich Vitamin B12 oder B6 zu verabreichen, birgt eine ganze Reihe von Risiken. Ideal dagegen sind Kombinationspräparate, die beispielsweise

enthalten. Folsäure zu B12 sollte also etwa im Verhältnis 10:1 verabreicht werden.

Für wen sind Folsäure Vitamin B12 Kombipräparate sinnvoll?

Viele Menschen leiden – entweder genetisch bedingt oder aufgrund erworbener Erkrankungen – an einer Aufnahmestörung oder Verwertungsstörung für Vitamin B12. Auch blockieren einige Medikamente die Vitamin-B-Verwertung.

Ein gesunder Erwachsener benötigt etwa drei Mikrogramm Vitamin B12 täglich. Kinder haben je nach Lebensalter einen viel geringeren Bedarf, werdende oder stillende Mütter brauchen bis zu vier Mikrogramm täglich.

Die Versorgung mit Vitamin B12 oder Cobalamin ist normalerweise problemlos über die Ernährung möglich. Alle tierischen Produkte – Milch, Käse, Eier, Fleisch – enthalten reichlich Vitamin B12.

Gespeichert wird Vitamin B12 in der Leber. Mangelerscheinungen treten erst nach etwa fünf bis zehn Jahren auf. Zudem wird Vitamin B12 in mehreren Stoffwechselprozessen „recycelt“ und geht daher praktisch nicht verloren.

Vitamin B12 sollte verstärkt über Nahrungsergänzung einnehmen, wer beispielsweise

Trotz der guten Versorgungssituation über die Nahrung leiden etwa 35% aller Menschen über 60 Jahre an einem Vitamin-B12-Mangel, bei den Bewohnern von Seniorenheimen sind es sogar 40%. Schuld sind Magenerkrankungen oder die längerfristige Einnahme von „Protonenpumpenhemmern“, das sind Medikamente, die die Produktion von Magensäure regulieren sollen. Zum Einsatz kommen sie etwa bei anhaltendem Sodbrennen, bei Speiseröhrenentzündung oder Refluxösophagitis, Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwüren etwa.

Übrigens tragen auch Stress, zu viel Alkohol, Nikotin oder exzessiver Kaffee-Genuss zu einem erhöhten Vitamin-B-12-Bedarf bei.

Folsäure mit Uridinmonophosphat und Vitamin B12

Eine spezielle Kombination von Vitamin B12 mit Folsäure und Uridinmonophoshat wird eingesetzt, wenn Patienten an Schmerzzuständen leiden, die von der Wirbelsäule ausgehen. Die Schmerzen können den Rücken ebenso wie die Gliedmaßen betreffen. Hier sind oft bestimmte Nerven oder Nervengruppen gereizt. Eine Physiotherapie oder selbst eine Operation sind ist in diesen Fällen nicht zielführend, so lange die Nervenreizungen anhalten.

Verschleißerscheinungen können ebenso wie Diabetes zu solchen Zuständen führen.

Damit geschädigte Nervenzellen sich regenerieren können, ist eine erhöhte Zufuhr der „Baustoffe“ Vitamin B12 mit Folsäure hilfreich. Vitamin B12 ist am Aufbau der schützenden Myelinscheiden an den Nervenenden beteiligt. Uridinmonophosphat kommt der Neubildung von Nervenzellen zugute. Folsäure ist entscheidend für die korrekte Replikation der Nervenzellen.

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Darum wird Folsäure auch oft in Kombination mit Eisen und Magnesium angeboten

Komplexe Stoffwechselprozesse benötigen Vitamine, aber auch Mineralstoffe und Spurenelemente, um reibungslos ablaufen zu können. Deswegen sind Folsäure-Präparaten häufig auch mit Eisen oder Magnesium angereichert.

Folsäure und Eisen

Einige Folsäurepräparate enthalten zweiwertiges Eisen. Diese Kombination ist beispielsweise bei Blutarmut (Anämie) in einer Schwangerschaft empfehlenswert. Bei jeder dritten Schwangerschaft etwa wird eine Anämie durch Eisenmangel festgestellt, gelegentlich liegt auch ein Folsäuremangel zugrunde.

Werdende Mütter benötigen mehr Blutvolumen – das Hämoglobin, Trägerprotein des Sauerstoffs, wird zwangsläufig „verdünnt“ und die verstärkte Blutbildung verbraucht die Eisen-Vorräte im Organismus. Die Geburt geht mit größerem Blutverlust einher, und auch in der Muttermilch wird Eisen weitergegeben: Viele gute Gründe, hier zusätzlich Eisen über eine Nahrungsergänzung zuzuführen.

Für die verstärkte Neubildung von Blutzellen aller Art ist die Folsäure als wichtiges Element notwendig. Daher ist auch nach Magen- oder Darmerkrankungen mit Blutungen zusätzliches Eisen hilfreich.

Gleiches gilt, wenn beispielsweise nach operativen Eingriffen in Magen und Darm Eisen und Folsäure schlechter aufgenommen werden können.

Folsäure und Magnesium

Besonders für Frauen ist eine Nahrungsergänzung mit Magnesium hilfreich. Magnesium zusammen mit Calcium ist an der Muskelfunktion beteiligt. Jeder Sportler weiß: Magnesium hilft vorbeugend und lindernd gegen Krämpfe und Verspannungen. Auch typisch Menstruationsschmerzen gehen auf Muskelverkrampfungen zurück: Schon eine Magnesium-Brausetablette täglich kann hier helfen.

Einige typische Schwangerschaftsbeschwerden – Erbrechen, Wadenkrämpfe, Verstopfung oder verfrühte Wehen – lassen sich wirkungsvoll mit Magnesium eindämmen. Bis zu 350 Milligramm Magnesium täglich wird schwangeren Frauen empfohlen. In der Stillzeit kann diese Dosis auf fast 400 mg gesteigert werden, da ein Teil des Minerals ja über die Muttermilch an das Kind weitergegeben wird.

Bei knapp 30% aller Frauen in Deutschland liegt eine Mangelversorgung mit Magnesium vor – die Folgen betreffen vor allem jüngere Frauen unter 20.

Der Bedarf kann zu einem großen Teil über die Nahrung gedeckt werden: Nüsse, Bananen, Vollkornbrot, Cerealien, Milch und Milchprodukte, sogar Kakaopulver sind gute Magnesiumspender. Wer jedoch an den oben genannten Symptomen leidet, ist mit einer zusätzlichen Tagesdosis gut bedient.

Besonders für werdende Mütter, die ohnehin Folsäure einnehmen sollten, sind Kombinationspräparate, die Vitamin B12 mit Folsäure und Magnesium enthalten, eine gute Wahl. Ein weiteres Plus wäre etwa B1, Thiamin: Es dient ebenfalls der Vorbeugung gegen Muskelschwäche, -schmerzen oder -krämpfe.

Hier weiterlesen: Folsäure vor und während der Schwangerschaft

Folsäure + B12 Komplex: Unsere Empfehlungen

Welches Kombipräparat mit welchen Vitalstoffen darin ist zu empfehlen? Grundsätzlich hängen Dosierung und Zusammenstellung von der Lebenssituation ab.

Extrem hochdosierte Folsäurepräparate (5 mg) werden meist vom Arzt verordnet, etwa um einen stark erhöhten Homocysteinspiegel zu senken oder um eine Schwangerschaft vorzubereiten. Ob zusätzlich noch Eisen oder Magnesium empfehlenswert sind, wird in diesen Fällen ebenfalls der Arzt empfehlen.

Wer die Präparate nach Vorgabe nimmt, kann eigentlich nichts falsch machen – Überschüsse vor allem wasserlöslicher Vitamine werden ohne Probleme über die Niere wieder ausgeschieden.

Wichtig ist es, auf eine Balance zwischen Folsäure und Vitamin B12 zu achten: Beide Vitamine wirken nur in Abhängigkeit voneinander. Reichlich Folsäure kann sogar einen gefährlichen Vitamin-B12-Mangel verdecken. Sicherheitshalber sollten beide Vitamine im Verhältnis 10:1 enthalten sein.

Kombipräparate, die weitere Vitamine aus dem B-Komplex, wie Vitamin B1 und B6, plus diverse Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen und Magnesium, obendrein noch weitere Vitamine (etwa Vitamin D) enthalten, eignen sich gut als „Kur“, um Mangelzuständen vorzubeugen. Langfristig tragen sie zum Wohlbefinden und zu einer stabilen Gesundheit bei.

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