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Die richtige Dosierung und Einnahme von Folsäure

Folsäure Dosierung

Die Notwendigkeit einer Folsäure-Einnahme und die richtige Dosierung sind umstritten. Ein gesunder Erwachsener, der sich vielseitig und vernünftig ernährt, ist mit einer zeitweisen Nahrungsergänzung im niedrigen Mikrogramm-Bereich gut bedient. Eine konstante ausreichende Versorgung durch die Nahrung ist meist nicht zu erreichen.

Doch je nach Lebensalter und Lebens-Situation kann sich der Bedarf deutlich erhöhen. Dann ist eine maximale Dosierung der Folsäure selbst über längere Zeit notwendig.

Hier weiterlesen: folsäurehaltige Lebensmittel

Wie viel Folsäure darf am Tag maximal eingenommen werden?

Eine eindeutige Überdosierung an Folsäure würde eintreten, wenn für den Zeitraum von mehr als vier Wochen zwischen fünf und 15 Milligramm Folsäure am Tag als Nahrungsergänzung eingenommen würden. Dazu müssten etwa dreimal täglich Tabletten mit der meistverkauften Höchstdosis von fünf Milligramm verabreicht werden. Da die 5mg-Tabletten nach ärztlicher Vorgabe beispielsweise vor und während einer Schwangerschaft oder aufgrund gesundheitlicher Probleme verordnet werden, ist eine solche Überdosierung recht unwahrscheinlich.

Die tägliche Dosierung von bis zu fünf Milligramm ist gut verträglich und hilft, zahlreichen Erkrankungen vorzubeugen.

Situationen, in denen eine extrem hohe Dosierung zwischen fünf und 15 mg tatsächlich empfohlen wird, sind beispielsweise

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Die korrekte Dosierung bei Schwangeren: 5mg

Den Folsäure-Tagesbedarf für Schwangere legt die DEG auf 0,6 mg oder 600 µg fest. Experten empfehlen jedoch, schon etwa drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft oder einfacher, nach Absetzen hormoneller Verhütungsmittel, eine Dosierung von 5 mg Folsäure täglich.

Die Prophylaxe darf ruhig bis drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft und sogar über den Geburtstermin hinaus fortgeführt werden. Nach der dritten oder vierten Schwangerschaftswoche ist die kritische Phase zur Ausbildung des Neuralrohrs überstanden. Doch beispielsweise Fehlbildungen des Fetus im Harntrakt oder die Entstehung von Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten können noch im zweiten Schwangerschaftsmonat effektiv durch Folsäurezufuhr verhindert werden.

Die Vorbeugungsmaßnahme der Folsäure-Einnahme ist insbesondere dann notwendig, wenn Frauen bereits einmal ein Kind mit Neuralrohrdefekt, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte oder Trisomie geboren haben. Auch frühe Aborte, Frühgeburten oder ein abnormal geringes Geburtsgewicht können Hinweise auf einen latenten Folsäuremangel im Stoffwechsel der Mutter liefern. Die Einnahme einer hohen Tagesdosis an Folsäure wirkt hier vorbeugend und senkt die Risiken.

Die Auswahl des richtigen Präparates ist entscheidend: Nahrungsergänzung mit hoher Folsäuredosis sollte auch ein angemessenes Quantum an den Vitaminen B6 und B12 enthalten – diese wirken beim Stoffwechselvorgang der Methylierung nämlich zusammen und sind dringend notwendig. Ohne genügend B12 ist eine hohe Folsäure-Dosis praktisch nutzlos. Die hochdosierten (bis 5mg) dosierten Tabletten, Kapseln, Tropfen oder Brausepulver enthalten auch die anderen B-Vitamine im richtigen Verhältnis.

Hier weiterlesen: Folsäure Vitamin B12

Die Mehrfach-Einnahme von Multivitamin-Tabletten mit 0,2 oder 0,4 mg Folsäureanteil ist nicht ratsam. Denn auf diese Weise gelangen Überdosen anderer Vitamine in den Organismus und lösen tatsächlich unerwünschte Nebenwirkungen aus.

Die Dosierung vor der Schwangerschaft

Auch die Dosierung von Folsäure vor einer geplanten Schwangerschaft ist abhängig von der gesundheitlichen Ausgangs-Situation der Mutter. Zwischen 0,5 und 1,5 mg Folsäure pro Tag genügen bei gesunden Frauen, die noch nicht oder die bereits ein gesundes Kind geboren haben. Um bestehende Risiken zu minimieren, sind dagegen die Präparate mit 5 mg Folsäure am Tag die beste Variante.

Hier weiterlesen: Folsäure vor und während der Schwangerschaft

Die Einnahme von Folsäure, ohne schwanger zu sein

Folsäure sollte immer wieder als „Kur“ eingesetzt werden. Dies gilt besonders für Menschen mit Vorerkrankungen oder mit stoffwechselbedingten Verwertungsstörungen des Vitamins. Übrigens: Männer mit Kinderwunsch profitieren ebenfalls von einer Folsäure-Zufuhr.

Die DGE empfiehlt eine maximale Dosis von 0,4 mg pro Tag – kombiniert mit B6 und B12 im richtigen Verhältnis.

Ältere Menschen oder chronisch kranke Patienten können mit einer höheren Folsäure-Gabe täglich ihr Wohlbefinden verbessern oder Erkrankungen vorbeugen.

Präparate, die bis zu 1,5 mg Folsäure enthalten, sind hier eine gute Wahl. Extrem hohe Dosen empfehlen sich, wenn beispielsweise der Homocysteinspiegel massiv gesenkt werden soll (der Idealwert im Blutplasma liegt bei unter 10 µmol/l. Höhere Homocysteinspiegel sind ein Alarmzeichen für ein erhöhtes Risiko von

Hier weiterlesen: Welche Tabletten sollte man kaufen?

Mögliche Nebenwirkungen bei Überdosierung

Die Chance einer Überdosierung ist bei erhöhtem Bedarf ohnehin gering. Was nicht kurzfristig verwertet werden kann, wird über die Nieren wieder ausgeleitet oder hilft, die Depots in der Leber zu füllen.

Die häufigste Nebenwirkung bei hoher Folsäure-Dosis sind Magen-Darm-Beschwerden, wie etwa Durchfall. Sie treten in nur einem von 1000 Fällen auf und sind durch ein Senken der Dosis oder einen Wechsel der Tabletten leicht zu beheben. Andere Befindlichkeitsstörungen treten noch seltener auf. Folsäure ist insgesamt gut verträglich.

Hier weiterlesen: Nebenwirkungen & Überdosierung

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